06.02.2012

Kunst und Kultur

Das Weserbergland wird geprägt von imposanten Gebäuden aus der Renaissance und hat kulturell einiges Interessantes zu bieten. In der gesamten Region gibt es unzählige Burgen, Festungen und wahre Traumschlösser, die von üppigen Gelagen und eindrucksvollen Heldentaten aus längst vergangenen Zeiten zeugen. Eine mehr als bewegte Vergangenheit hat grandiose Spuren hinterlassen und versprüht noch heute einen Hauch aus abenteuerlichen Epochen. Des Weiteren besticht der Landstrich durch die Märchenstraße. Die von hier stammenden Gebrüder Grimm fanden genügend Inspiration für ihre allseits beliebten und bekannten Märchen. Auch Figuren wie Doktor Eisenbart, der Baron von Münchhausen und der Rattenfänger von Hameln sind vielerorts anzutreffen und versetzen sowohl die großen als auch die kleinen Märchenliebhaber in eine zauberhafte Welt.

Schillernde Feste, Veranstaltungen und Traditionen
Aufgrund dieser Vergangenheit finden in dieser Umgebung zahlreiche Freilichtspiele, Märchenwochen und Marionettentheater statt. Die Rattenfänger-Freilichtspiele in Hameln, die Hänsel und Gretel Spiele in Höxter und das Münchhausen-Musical in Bodenwerder gehören zu den beliebtesten Veranstaltungen im Weserbergland.

 

Aber auch zahlreiche andere Festivals und sagenumwobene Feste bringen ihre Besucher zum Staunen. Beispielsweise das traditionelle Parkfestival auf dem Reminghausener Rittergut mit Händlern, die wunderschönen Schmuck, herrliche Blumen, wertvolle Antiquitäten sowie köstlichen Wein und Champagner anbieten. Auch mittelalterliche Märkte sind hier ebenso vertreten wie die unterhaltsamen diversen Volks- und Schützenfeste, die an vielen Orten der Region veranstaltet werden.

Bräuche und Sitten
Wie auch in anderen Gebieten Deutschlands werden auch im Weserbergland traditionelle Bräuche aufrechterhalten und den Besuchern auf interessante Art und Weise dargeboten.
Ein Spektakel der besonderen Art – es findet alljährlich im Frühling statt – sind die alljährlich ins Tal rollenden, lichterloh brennenden Osterräder. Auch das "Boßeln" wurde hierzulande erfunden. Hierbei werden die Straßen zu Kegelbahnen umfunktioniert und in 2 Gruppen gegeneinander angetreten, mit dem Ziel, seine Kugeln am weitesten zu werfen.