Natur und Landschaft
Strände
Usedom bietet sehr viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Der Hauptgrund, warum die Insel besucht wird, ist jedoch ihr Naturangebot. Dieses besteht in hauptsächlich in den hervorragenden Stränden der Seebäder, welche sich in erster Linie entlang der Pommerschen Bucht befinden. Da die Ostsee wesentlich flacher abfällt als die Nordsee und zudem einen deutlich geringeren Wellengang aufweist, ist die Region für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Der längste durchgehende Strand Usedoms befindet sich zwischen der Grenze zu Polen in Ahlbeck und Bansin. Diese beiden Orte bilden inzwischen mit dem in ihrer Mitte gelegenen Seebad die vereinigte Stadt Heringsdorf.
In Sichtweite des Strandes verläuft die, mit Ausnahme weniger Meter, in Ahlbeck alleine Radfahrern und Fußgängern vorbehaltene, Strandpromenade.
Selbstverständlich bieten alle Orte ihren Gästen auch die Möglichkeit zum FKK-Baden; allerdings sind die Textilstrände überall deutlich näher an der Ortsmitte.
Wald
Usedom ist ein waldreiches Gebiet; mehrere zusammenhängende Waldgebiete laden zum Wandern ein. Führungen werden regelmäßig im Staatsforst Heringsdorf angeboten. Eine Besonderheit bietet der Wald bei Neu Pudagla; dort findet der Besucher nicht nur einen Kletterwald, sondern auch eine umfangreiche Gesteinsausstellung vor.
Wasser
Auf keiner weiteren deutschen Insel finden sich derartig viele Binnengewässer wie auf Usedom.
Der Wolgastsee, der Schmollensee sowie der Gothensee laden zu Wassersport-Aktivitäten auf Binnengewässern ein. Eine Besonderheit stellt das Achterwasser dar; hierbei handelt es sich um eine Ausbuchtung des Peenestromes, der selber zugleich Mündungsarm der Oder und eine Bucht der Ostsee ist. In Zempin und Ückeritz lässt sich vom Ufer der Ostsee auf das Ufer des Achterwassers blicken; die Entfernung beträgt dort teilweise nur 300 Meter. Auch das Achterwasser bildet seinerseits wieder Buchten aus; sehr bekannt ist der Balmer See, der in Neppermin wiederum eine Bucht, nämlich den Neppeminer See, formt. Auch am Achterwasser findet der Gast Badestellen; ein Urlaub in den dortigen Gemeinden schlägt in der Regel mit geringeren Übernachtungspreisen als ein Aufenthalt an der eigentlichen Ostsee zu Buche.
