Freizeitgestaltung
Die Freizeitgestaltung auf Sylt richtet sich vor allem nach dem eigenen Geldbeutel, denn die Insel bietet für jeden Geschmack und für jeden Anlass zahlreiche Möglichkeiten. So kann man zum Beispiel mehrere Wochen auf dem Sylter Zeltplatz verbringen und sich mit geringem Budget eine wunderbare Zeit machen: schwimmen, Rad fahren und in der Sonne liegen. Genauso ist das andere Extrem möglich: Wenn der Preis keine Rolle spielt, ist Sylt der ideale Ausgangspunkt für eine Segeltour mit der eigenen (oder geliehenen) Jacht, für einen Rundflug über die Insel und anschließenden abendlichen Ritt am Strand entlang. Doch egal, welche Urlaubsform auch bevorzugt wird, am Ende dreht sich auf Sylt alles um Sand und Meer. Hier wird im Sommer ein Großteil des Tages verbracht, bevor man sich am Abend auf die ganz unterschiedlichen Etablissements verteilt. Nicht umsonst war die große nordfriesische Insel auch Vorreiter im Bereich der sogenannten Freikörperkultur – Urlaub, Strand und Freiheit sind seit Beginn des Tourismus’ auf Sylt untrennbar miteinander verknüpft.
Aktiver Urlaub
Wem das süße Nichtstun zu wenig ist, für den bietet Sylt auch eine ganze Reihe an sportlichen Möglichkeiten. An erster Stelle steht hier wiederum der Strand als Ausgangspunkt, wo man im Sommer surfen, schwimmen oder Beachvolleyball spielen kann. Unabhängig der verschiedenen Jahreszeiten lässt es sich auf Sylt auch herrlich Rad fahren, joggen, walken oder auch reiten. Als Wegenetz für Radfahrer stehen rund 250 Kilometer zur Verfügung, ein Großteil davon als zusammenhängende Nord-Süd-Strecke auf den Spuren der ehemaligen Inselbahn. Seit Einzug des (deutschen) Jetsets gehören auch Tennis und Golf zum ganz selbstverständlichen sportlichen Repertoire der Insel. Und wer lieber auf überdachte Sportmöglichkeiten ausweicht, der findet in einem der größeren Bade- und Wellnessbereiche der mondänen Hotels hervorragende Einrichtungen vor.
Mit der Familie, allein oder in der Gruppe
Sylt ist auf Grund seiner zahlreichen Möglichkeiten für beinahe jeden Urlaub geeignet: Mit der Familie macht es Spaß, Strand und Natur zu entdecken. Gerade für Kinder ist es ein echtes Erlebnis, mit dem Schiff zu den Seehundbänken hinauszufahren, Fische zu fangen oder seltene Vögel am Strand und im Watt zu beobachten. In Informationszentren werden Flora und Fauna des Wattenmeers erklärt und Wanderungen in den feuchten Schlick angeboten. Genauso ideal aber ist die Insel auch für Alleinreisende: Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, kann diese hier finden. Und um Kontakte zu knüpfen, braucht man sich nur an einen der vielen Hotspots der Insel zu begeben, an denen vor allem im Sommer ein Event das nächste jagt. Diese typische Sylter Eigenart, mit der zum Beispiel einst urige Fischbrötchenbuden wie das "Gosch" in dekadente Partyorte verwandelt werden, macht die Insel auch für unternehmungslustige Gruppen interessant. Neben den Clubs und Promi-Bars der gehobenen Preiskategorie bietet Sylt aber auch Freiluftpartys am Strand und günstige Drum´n´Base-Clubs. Ein Kuriosum ist auch das Bam-Bus, eine ehemalige Bushaltestelle am Strand, in der DJ Klaus echte Reggaeklänge bietet.
