Kunst und Kultur
Souvenirs aus Honig
Als beliebtes Souvenir aus der Rhön empfiehlt sich Rhöner Honig, der einen unverwechselbaren Geschmack hat. Dieser kommt dadurch zustande, dass die Bienen eine besondere vielfältige Vegetation vorfinden, was zur Folge hat, dass dieser Honig über 180 Inhaltsstoffe enthält. Weitere beliebte Bienenprodukte sind Gelee Royale und Propolis. Gelee Royale ist vor allem bekannt aus verschiedenen Kosmetikartikeln. Ihm wird eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Besonders gut soll dieses Mittel gegen ernährungsbedingte Mangelerscheinungen oder Infektionskrankheiten wirken. Weiterhin soll es für gesunden Schlaf, gesundes Haar und Nägel und einen frischen Teint sorgen.
Sehr gut und gesundheitsfördernd ist außerdem Propolis. Dieses Bienenprodukt wird auch als Bienenkittwachs bezeichnet. Dieser Stoff, den die Biene nutzt, um Ritzen im Stock zu dichten, besteht aus Harz, Pollen, Wachs und einem der Biene eigenen Speichelsekret.
Kunsthandwerk
Ein interessantes Mitbringsel ist auch Kunsthandwerk aus der Rhön. Das Schnitzhandwerk, was ursprünglich Bauern nutzen, um bei schlechter Ernte eine zusätzliche Einnahmequelle zu haben, wird heute in sogenannten Schnitzwerkstätten hergestellt und erfreut sich bei Touristen großer Beliebtheit. Das Zentrum der Schnitzkunst befindet sich in Empfertshausen, wo auch eine Schnitzschule zu finden ist. Eigens für das Kunsthandwerk wurde ein Kaufhaus ins Leben gerufen, das „Rhön-Dorf-Erlebniskaufhaus“, in dem man neben Holzschnitzware auch Keramikkunst erwerben kann.
Das Rhön-Schaf
Ein weiterer wichtiger traditioneller Bestandteil der Rhön ist das Rhön-Schaf. Dieses hat einen schwarzen Kopf, der meist schmal und ohne Hörner ist. Das Fell und die hohen Beine des Tieres sind weiß. Im 19. Jahrhundert galt es in London und Paris als Delikatesse. Diese Delikatesse setze sich auch bei „Normalbürgern“ durch. Des Weiteren wurde eine verstärkte Rinderzucht betrieben und es kam zum Rückgang von Woll- und Lammfleischpreisen mit der Folge, dass das Rhön-Schaf vom Aussterben bedroht war. Nur Liebhaber und Naturschützer ist es zu verdanken, dass sich der Bestand dieser Schafgattung erholen konnte, damit diese heute wieder „Naturschützer und Landschaftspfleger“ sein können und so einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass die Rhön ihre artenreiche Flora beibehält.
