06.02.2012

Natur und Landschaft

Malerischer Wissower Klinken
Durch den Maler Caspar David Friedrich weltweit berühmt geworden, ist ein Kreidefelsen mit dem Namen „Wissower Klinken“. Er liegt etwa auf halber Strecke zwischen Saßnitz und dem Königsstuhl. Nach circa drei Kilometern, von Saßnitz kommend, gelangt man zu diesem Kleinod der Insel Rügen. Der Wissower Klinken lässt sich sowohl durch den Strandweg als auch über den Hochuferweg mitten durch den Stubnitzwald erreichen. Wenn die Zeit knapp ist, ist der Weg über den Hochuferweg die erste Wahl.
Der Wissower Klinken ist ein Doppelfelsen, der aus der Höhe – mit Durchblick aufs Meer – den berühmt malerischen Anblick bietet. Gerade wenn man das Gemälde von Caspar David Friedrich kennt und den Wissower Klinken erreicht, ist man vor Staunen stumm. Doch sollte man sich, wenn möglich, dem Wissower Klinken mehr als nur einmal nähern. Die Wanderung direkt am Ufer der Ostsee hat durchaus Vorteile im Vergleich zum Hochuferweg. Schritt für Schritt bietet sie neue Blickwinkel auf das leuchtende Ufer der Kreidefelsen. Wer zum ersten Mal am Ufer der Stubbenkammer entlang geht, glaubt leicht, er wäre in eine Märchenlandschaft geraten.
 
Das Wahrzeichen der Insel Rügen: Der Königsstuhl
Weitere vier Kilometer in Richtung Norden haltend, gelangt man schließlich zum beliebtesten Anziehungspunkt der ganzen Insel – das Wahrzeichen der Insel ragt hier steil an der Küste empor. Der leuchtend weiße, 119 Meter hohe, Königsstuhl. Weithin ist er vom Meer aus zu sehen. Auch einige Uferstellen südlich des Königsstuhls bieten das leuchtende Panorama des berühmten Rügener Kreidefelsens.

 

Der Königsstuhl ist der höchste der Kreidefelsen am Ostufer der Insel. Oben auf dem Königsstuhl stehend, wird ein eindrucksvoller Blick aus der Höhe auf die Steilküste im Süden frei. Allein schon dafür lohnt sich der Weg bis zum Königstuhl hinauf.
 
Schützenswerte Naturdenkmäler
Wie die ganze Halbinsel Jasmund stehen auch der Königsstuhl und der Wissower Klinken unter Naturschutz. Die Halbinsel Jasmund ist zu großen Teilen durch einen alten Buchenwald bedeckt. Der alte Buchenwald zaubert eine stille und geheimnisvolle Stimmung und gibt den Blick in die Ferne erst direkt am Hochufer wieder frei.