06.02.2012

Sehenswürdigkeiten

Was sich hinter’m Deich verbirgt
Auch wenn Pellworm keine große Insel ist, sollte man sich dennoch Zeit für sie nehmen, denn zu entdecken gibt es mehr als genug! Und an den Anfang gehört etwas, das bei keinem Nordseeurlaub fehlen darf: eine Leuchtturmbesichtigung. Dass die Aussicht von hier oben eine ganz besondere ist, versteht sich beim umliegenden Flachland von selbst. Es ist kein Problem, von hier aus die Fischkutter vor der Küste zu beobachten oder einfach die Blicke über die Weiten des Wattenmeeres schweifen zu lassen.

Gaumenfreuden
Unweit vom Leuchtturm, nur wenige Kilometer nordwärts, findet man den alten Hafen von Pellworm. Früher fuhren von hier aus die Schiffe zum Festland. Heute kann man den ein- und ausfahrenden Krabbenkuttern zusehen. Und schon wegen der leckeren Krabben ist der idyllische Hafen ein beliebtes Ausflugsziel, denn nicht selten kann man diese Gaumenfreuden hier fangfrisch erwerben.

Unterwegs in Pellworm
Weiter gen Norden gelangt man zum Bupheverkoog, dem Nordzipfel der Insel, von dessen Ufer sogar das Festland in Sicht ist. In Nordermühle, vom nördlichsten Punkt aus westlich gelegen, liegt auch schon die nächste Sehenswürdigkeit: eine Windmühle, der Zwickstellholländer, direkt am Deich und als Restaurant bewirtschaftet. Diesen Ort schlicht als Idylle zu beschreiben, wäre untertrieben.

 

Von der Mühle aus ist es nun auch nicht mehr weit bis zum Anleger der Hooger Fähre. Wenn es ein Abstecher zur größten der umliegenden Halligen sein darf, der Hallig Hooge, kann man hier erneut in See stechen. Wenn aber das kühle Nass lieber schwimmend in Angriff genommen werden soll, so findet sich an dieser Stelle der Insel die beste Badegelegenheit. Um den Weg zurück zu finden, dient uns das Wahrzeichen Pellworms, die alte Kirche. Diese wird noch heute bei der Fahrt zur See als Orientierungspunkt verwendet. Freunde schöner Orgelklänge finden in ihrem Innern eine fast 300 Jahre alte Arp-Schnitger-Orgel, deren Klang auch heute noch bei Konzerten bewundert werden kann.