Natur und Landschaft
In der Historie wurde die Landschaft von Ostvorpommern vor allem durch das Eiszeitalter (Pleistozän) und Nacheiszeitalter (Holozän) geprägt. So bildete sich in der Region über Jahrtausende eine Landschaft, bestehend aus End- und Grundmoräne aus. Berge sind eine Seltenheit dieser Region. Ostvorpommern ist charakterisiert durch Flachland, das von Seen und kleinen Flüssen durchzogen ist. Anziehungspunkt der Region ist natürlich die Ostsee. Lange und breite Strände aus feinem Sand geben ein Gefühl der Erholung und Entspannung. Der Rest der Region ist vor allem durch zahlreiche Laub- und Nadelwälder geprägt. Ein Stück unberührte Natur zeigt sich großflächig in diesem Teil des Nordens von Deutschland. Für Touristen sind fast überall Wander- und Radwege angelegt. Somit kann man optimal die Flora und Fauna des Nordens genießen.
Flüsse und Wasserwandern
Neben der Ostsee durchfließen den Landkreis, weiter in Landesinneren, viele kleinere Süßwasserseen und Flüsse. Dazu zählen vor allem die Peene, der Ryck, die Tollense und die Uecker. Deshalb sind neben dem Badeurlaub an der Ostsee, vor allem Paddel- und Bootstouren in der Region bei den Touristen angesagt. So gilt zum Beispiel die Peene als „Amazonas des Nordens“ und ist ein absoluter Geheimtipp. Dadurch, dass die meisten Urlauber sich auf die Ostsee konzentrieren, ist der Wasserwanderweg der Peene noch nicht so überlaufen.
Flora und Fauna
Da die Natur noch weitestgehend unberührt von Industrie oder Städten ist, hat sich eine vielfältige Fauna vor Ort angesiedelt. Aber vor allem die große Zahl an verschiedenen Vogelarten zieht jedes Jahr viele Ornithologen an. Die Vogelliebhaber aus ganz Deutschland kommen vor allem nach Ostvorpommern, um sich hier die riesigen Schwärme Reiher und Kraniche anzusehen.
Aufgrund der großen Wildtierbestände der Region – insbesondere Wildschwein, Fuchs und Dammwild – ist besonders bei Nachtfahrten mit dem PKW auf den Bundesstraßen, große Vorsicht geboten.
