08.02.2012

Natur und Landschaft

Naturliebhaber finden vielfältige Möglichkeiten von prachtvoll angelegten Gärten über Naturschutzgebiete, Radtouren durch die Auenwälder des Emstals bis zu mystischen Orten auf der Sagenroute.

Münsterländer Fauna hautnah erleben
Im Steinfurter Bagno findet der Besucher einen großen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen. Sowohl in den Wäldern als auch am Bagnosee wachsen seltene Pflanzen wie das Scharbockskraut und Moschuskraut. Kröten, Stockenten, Teichhühner und Libellen tummeln sich im und am Wasser. Im Botanischen Garten Münster kann man all dies und noch mehr Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen erleben, regelmäßige Führungen vermitteln einen Eindruck von der heimischen, aber auch internationaler Fauna. Je nach Interesse lässt sich etwas über Bauerngärten, verschiedene Wald- und Baumarten, Pflanzensysteme oder Arzneipflanzen erfahren, auch über die Flora Australiens und des Mittelmeerraumes.

Der Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde eignet sich ebenfalls für Familien mit Kindern, bietet aber auch den Erwachsenen wahre Oasen zur Entspannung.

Wer Natur und Tiere ganzheitlich erleben will, sollte den Tiergarten Schloss Reasfeld besuchen. Verschiedene Routen bis zu fünf Kilometern laden zu einem Streifzug durch Waldgebiet, an Teichen und Heidegebieten entlang, an Palisaden und einer Quelle vorbei oder zum Verweilen an der Mühlenruine ein.
Die Baumberge als höchste Erhebung zwischen Havixbeck, Billerbeck und Nottuln, das Gebiet um die Surenburg bei Hörstel und der Naturerlebnisraum um Rhade/Lembeck zählen zu den Geheimtipps.

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Münsterland zu Fuß erkunden
Im Tecklenburger Land gibt es eine Sagenroute, auf der sich sagenumwobene Naturdenkmäler mit dem Rad oder per Gehstock erkunden lassen.
Beim „Heiligen Meer“ handelt es sich um eine urwüchsige Moorlandschaft, das „Hockende Weib“ in den Dörenther Klippen südlich von Ibbenbüren ist Bestandteil einer Sage, der gewaltige Felsen „Hexenküche“ trägt auch den Namen „Teufelsklippe“ und über ihn erzählen die Menschen viele Geschichten.  Weitere Tipps finden Sie in über verschiedene weitere Reiseberichte.

Naturschutzgebiete
Die NABU-Naturschutzstation Münsterland bietet vielfältige Angebote zu Erkundung der Gebiete recht und links der Ems. In Artenschutzprojekten wurden Laubfrosch, Eisvogel, Neuntöter, Ringelnatter, Feldgrille und Grasfrosch aufgenommen. Tagfalter tummeln sich an den Waldrändern. Auf einer speziellen Radstrecke können die Besucher Weidelandschaften, das „Borkener Paradies“ oder die „Haselünner Kuhweide“ sehen. Sandbänke, Sumpfgebiete, Weidengebüsche am Ufer und Stillgewässer mit vielen Tieren sowie die Auwälder gehören ebenfalls zum Erkundungsgebiet.

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