Sehenswürdigkeiten
Die wichtigste Stadt in der Heide ist Lüneburg. Vom 14. bis 16. Jahrhundert war es sogar ein führendes Mitglied der Hanse. Noch heute erinnert der historische "Alte Kran" im Wasserviertel an die Zeiten, als im Lüneburger Hafen das wichtigste Exportgut der Region umgeschlagen wurde – Salz, das weiße Gold des Mittelalters. Auch wenn die Salzproduktion 1980 endgültig eingestellt wurde, ist der Reichtum, den das kleine Lüneburg dadurch gewann, bis in die Gegenwart spürbar. Die Innenstadt beeindruckt durch nahezu vollständig intakte Häuserzeilen in norddeutscher Backsteingotik mit ihren wunderschön gestalteten Giebeln aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Dank der überschaubaren Größe Lüneburgs lassen sich die wesentlichen Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden. Vom Rathausmarkt aus finden auch regelmäßig Führungen statt. Im Rathaus selbst sind zahlreiche Schätze zu bewundern. Die nah gelegene Stadtbibliothek beherbergt einige der wertvollsten Wiegendrucke (Inkunabeln) Norddeutschlands, und auf einem Spaziergang kann man "Am Sande" einen rein gotisch erhaltenen Platz entdecken. Großes Renommee genießt Lüneburg auch durch seine umfangreichen Sanierungsprojekte in der Altstadt.
Kloster Lüne und Celle
Auch außerhalb Lüneburgs gibt es für Urlauber einiges Sehenswerte. Unmittelbar vor den Toren der Stadt liegt das Kloster Lüne. In der im Jahr 1172 gegründeten Benediktinerabtei befindet sich heute ein Damenstift, das bekannt ist für seinen Kräutergarten.
Eine gut einstündige Fahrt mit dem Auto führt von hier an den Südrand der Lüneburger Heide nach Celle. Im dortigen Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg lässt sich das älteste barocke Theater Deutschlands besichtigen. Neben dem Renaissance-Rathaus ist die Celler Innenstadt geprägt von hübschen Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Nach einer Besichtigung lohnt der Besuch im Naturpark Südheide, wo man wunderschön spazierengehen kann.
