06.02.2012

Natur und Landschaft

Das Biosphärenreservat im Rügener Südosten
Der Südosten der Insel Rügen gehört zu einem von 14 deutschen Biosphärenreservaten, die von der UNESCO anerkannt sind. Typische Landschafts- und Kulturräume werden hierbei unter einen besonderen Schutz gestellt. Flora und Fauna gilt dabei ein besonderes Augenmerk. Der Artenschutz ist sogar im Gesetz verankert. Die gesamte Fläche des Biosphärenreservats Südost-Rügens erstreckt sich über etwa 20 Kilometer von Nord nach Süd und ebenso weit von West nach Ost. Auf diesem Raum kann der Besucher alle typischen Ausprägungen der Mecklenburg-Vorpommerschen Küstenlandschaften erleben: von der Steilküste über die sanft geschwungenen Bodden, von den typischen Schilfgürteln über den Magerrasen und die Endmoränen bis hin zu den ausgedehnten Buchenwäldern. Ein einzigartiger Querschnitt durch die Natur der norddeutschen Tiefebene erwartet den Naturfreund und Rügen-Urlauber.

Fauna und Flora
Mehr als 300 Vogelarten kann man auf Rügen beobachten. Unzählige Zugvögel machen auf ihrer Reise in den Naturparks und dem Biosphärenreservat im Südosten der Insel Station. Allein wegen der vielen Kraniche kommen die Besucher im Frühjahr und Herbst nach Rügen. Nur hier kann man die grazilen Vögel aus der Nähe bewundern.

 

Wenn man Glück hat, kann man sogar den seltenen Seeadler sehen. Welch majestätischer Anblick, wenn sich der Seeadler mit seinen 2,5 Metern Spannweite in die Höhe schwingt. Blässgänse und Möwen lassen sich auf Rügen darüber hinaus fast überall beobachten. Es lohnt sich, beim Spaziergang durch die Natur einmal genauer hinzuschauen. Dann entdeckt man seltene oder geschützte Tiere und Pflanzen. Halten Sie doch einmal nach den kleinen wilden Orchideen Ausschau. Auf Rügen gibt es mehr als 20 verschiedene Orchideenarten, darunter der bekannte Frauenschuh.