Natur und Landschaft
Jod liegt in der Luft, das Salz lässt sich fein-prickelnd auf der Zunge schmecken, der Sand kitzelt an den Füßen und eine sanfte Brise erfrischt die Haut. Nirgendwo sonst lässt sich Natur so intensiv erleben, wie an der Nordsee mit ihren Gezeiten. Föhr bietet ein außergewöhnliches, einmaliges Klima – wohltuend für Geist, Körper und Seele!
Herrliches Grün- sanft eingebettet
Wenn der Frühling kommt und sich geschmeidig in den Sommer hinein wiegt, um dann im Herbst seine gewachsene Pracht zu beweisen, zeigt er sich sehr deutlich auf Föhr. Auch speziell als „die grüne Insel“ bekannt, zeigt Föhr zu jeder Jahreszeit Natur pur, denn es wird nicht von Dünen und Sand bestimmt. Mit 60 Prozent Marschwiesen beweist sich Föhr jederzeit in einem saftigen Grün, da es auch unter dem Einfluss des warmen Golfstroms steht. Trotz der rauen Nordsee können hier Mammutfichten, Esskastanien, Zypressen und sogar der fossile Gingkoin einem milden Klima prächtig gedeihen.
Umweltschutz im Nationalpark
Umgeben vom Wattenmeer, das 1985 zum Nationalpark erklärt wurde, liegt Föhr in einem der größten Naturschutzgebiete in Mitteleuropa. Auf diese Weise können Fauna und Flora ungehindert gedeihen, sodass sich im Wattenmeer mehr als 250 verschiedene Arten der Tier- und Pflanzenwelt entfalten. Hier können Urlauber noch vom Umweltschutz profitieren und Natur pur erleben, denn nur wenige Bereiche sind für den Menschen gesperrt.
Wenn Ebbe und Flut ineinander übergehen, die Nordsee in dem einen Moment noch mit brausenden Wellen ihre Kraft zeigt, um sich im nächsten Moment seicht zurück zu ziehen, können Urlauber das Spiel der Gezeiten in einer einmaligen Naturlandschaft hautnah spüren.
Umweltschutz – nicht nur im Watt
Aber nicht nur im Watt wird der Umweltgedanke groß geschrieben. Während sich in den Großstädten der Smog sammelt, genervte Autofahrer in Stauschlangen stehen, wird man auf Föhr nur selten Autos wahrnehmen. Hier geht es um ein komplettes Miteinander mit der Natur, sodass ein ausgeklügeltes Fahrrad- und Verkehrsnetzwerk vor Abgasen schützt. Das wissen nicht nur Vögel, Seehunde, Kleintiere und Pflanzen zu schätzen – auch der Mensch bekommt an kaum einem anderen Ort eine so reine Luft zu atmen.
