06.02.2012

Kunst und Kultur

Die Naturbühne „Greifensteine“ lädt die Gäste gerne ein. In den Sommermonaten spielt dort das Annaberger „Eduard von Winterstein-Theater seine Stücke für Jung und Alt, zudem werden in unregelmäßigen Abständen Countryfestivals und Open-Air-Konzerte veranstaltet. Im Herbst führt die jährlich stattfindende Mineralienbörse viele Interessenten in das Erzgebirge. Dort kann mit den Experten über Mineralien, Erze und Gesteine gefachsimpelt werden. Auf den Wochen- und Bauernmärkten präsentiert die Region ihr typisches Angebot an Lebensmitteln und Naturerzeugnissen. An diesen Tagen werden auch alte Handwerksberufe vorgestellt. Im Herbst 2008 findet in Annaberg-Buchholz das europäische Töpferfest statt. Ständig gut besucht sind die Klöppeltage im Haus des Gastes „Erzhammer“, an denen auch die Klöppelkönigin gewählt wird. Lehrgänge zum Erlernen der Klöppelkunst finden in der Ferienschule statt. Töpferkurse sowie das Basteln mit Naturmaterialien sind sehr beliebt. In der Schnitzschule kann das alte Handwerk bei erfahrenen Schnitzern gelernt werden. Ein jeder wird sicher stolz auf das erste selbst angefertigte Stück sein.

Wissen spielerisch erlangen
Das Erzgebirge ist jedoch auch ein Kräuterland und es werden in einigen Orten wie Dörfel, Oberwiesenthal und Thermalbad Wiesenbad Kräuterwanderungen angeboten. Anschließend kann beim Zubereiten der Kräuter das Fachwissen getestet werden. Das Suppenmuseum in Neudorf ist ebenfalls einen Abstecher wert und wer möchte, kann im Nachbarort Crottendorf Räucherkerzen selber herstellen oder die Schaudestillerie „Grenzwald“ besuchen.

 

 

Wer Lust hat den Spuren der Planeten auf dem Planetenwanderweg zu folgen, hat die Möglichkeit in der Schulsternwarte Drebach sein astronomisches Wissen zu vertiefen. In Drebach befinden sich auch die bekannten Krokuswiesen, die im Frühjahr Tausende Besucher aus nah und fern ins Erzgebirge locken.

 Traditionelles Erzgebirge
Die Weihnachtsabende haben im Erzgebirge ihre besondere Tradition behalten. Die Pyramide mit dem Bergaufzug ist aufgestellt und Bergmann und Lichterengel tragen ihren hellen Schein zu dem Mann unter Tage. Zahlreiche Weihnachtsmärkte mit ihren großen Christbäumen, kunstvoll geschnitzten Figuren und große Bergmannsumzüge locken viele Besucher aus ganz Deutschland an.

In Schneeberg wird am zweiten Adventsonntag das „Fest des Lichtes“ gefeiert und es findet das Turmsingen statt. Dieser Brauch geht bis ins Jahr 1673 zurück. Erst sangen die Bergleute ihre Lieder von den Halden und später vom Turm der bekannten St.-Wolfgang Kirche.