06.02.2012

Natur und Landschaft

Die Eifel fasziniert durch ihre Vielfalt, dichter Wald tut sich auf und schon steht man vor einer beeindruckenden Felsformation. Bäche, Flüsse und Seen ziehen sich durch die Landschaft und wechseln sich ab mit mittelalterlichen Burgen und Schlössern. Auf Wanderungen machen zahlreiche Begegnungen den Wildreichtum dieser Region bewusst: ein beeindruckendes Zeichen für eine intakte Natur. Die Eifel bietet vielen gefährdeten Pflanzen- und Tierarten eine Heimat, wie der Wildkatze, dem Uhu oder dem Eisvogel, der sich nur in der Nähe von völlig glasklaren Gewässern wohlfühlt. Die mehr als 450jährige Königseiche bei Ammeldingen – nahe Bitburg – zeigt mit einem Stammdurchmesser von 160 Zentimetern eindrucksvoll, wie der Natur eine gesunde Umwelt zugute kommt.

Das "Strohner Märchen"
Unweit von Daun nahe der Ortschaft Strohn gelegen, findet man ein weiteres Naturwunder der Eifel – das "Strohner Märchen". Dieses Trockenmaar ist mit einer Torfschicht von annähernd zehn Metern bedeckt. Das Moor ist vollkommen intakt und bietet an die 250 Pflanzenarten Lebensraum, ein solcher Artenreichtum auf einem Raum von gerade mal 170 Metern Durchmesser ist im ganzen Rheinland einmalig.

 


Märchenschloss Burg Eltz
Fährt man Richtung Mosel sollte man das idyllische Elzbachtal nicht verpassen. Nicht nur das ursprüngliche Tal ist empfehlenswert, denn bei Wirschem ist eine der schönsten deutschen Burgen zu besichtigen: die Burg Eltz.
Der Ursprung dieser Burg – die der Bezeichnung "Märchenschloss" wahrlich gerecht wird – liegt vermutlich im 12. Jahrhundert. Als Fundament diente ein bis zu 70 Meter hoher Felskopf, der den Baumeistern teils ungewöhnliche Raumgrundrisse vorgab. Die Burg Eltz und das herrliche Schloss Bürresheim bei Mayen sind die einzigen Burganlagen der Eifel, die nie zerstört wurden.