06.02.2012

Sehenswürdigkeiten

Mit der Bodenseekarte erlebt man viel
Bei der Vielzahl an attraktiven Sehenswürdigkeiten sollte sich jeder Reisende vor Beginn seines Urlaubs eine sogenannte Bodensee-Erlebniskarte zulegen. Besitzer dieser Karte, die es in unterschiedlichen Ausführungen und mit variabler Gültigkeitsdauer vor Ort zu kaufen gibt, erhalten nicht nur vergünstigten beziehungsweise sogar kostenfreien Eintritt zu vielen Einrichtungen, sondern können zudem die Schiffe der weißen Bodenseeflotte ausgiebig nutzen, eigentlich das meistgenutzte, öffentliche Fortbewegungsmittel während eines Urlaubs am Bodensee. Schon nach wenigen Tagen wird sich der Kauf der Bodenseekarte mit Sicherheit bezahlt gemacht haben.

Zurückversetzt ins Mittelalter
Von dieser Karte kann gleich beim Besuch der Stadt Meersburg mit der gleichnamigen, über der Stadt thronenden Burg, Gebrauch gemacht werden. Beim Anblick der alten Burganlage, die auch auf alten 20-DM-Scheinen abgebildet war, wird man sofort ins Mittelalter zurückversetzt. Ein Teil der noch privat bewohnten Burg wird als Museum genutzt. Insbesondere der Ausblick vom Dragobert-Turm auf den Bodensee und auf die gut erhaltende Altstadt mit ihren zahlreich verwinkelten Gassen ist empfehlenswert. Diese lädt sofort zum Bummeln und Flanieren ein. Alte Gebäude mit schön verzierten Fassaden säumen die Wege, Verkaufsstände mit Kunstwerken und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region animieren zum Verweilen. Doch das sollte man nicht allzu lange, weitere Sehenswürdigkeiten locken: wie zum Beispiel die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Klosterinsel Reichenau. Drei gut erhaltende, romanische Kirchen bieten nicht nur äußerlich einen optisch beeindruckenden Anblick, sondern auch im Inneren der Kirchen können kostbare Reliquien und Kunstschätze besichtigt werden. Zudem ist Reichenau bekannt für seinen ökologischen Gemüseanbau. Hier ergibt sich die Gelegenheit, sich mit schmackhaftem Gemüse reichhaltig einzudecken.

 


Immer noch Bodensee, nicht Südsee
Die Pfahlbauten im Bodensee in Uhldingen erinnern schon fast an entsprechende Konstruktionen in Südostasien. Dieses rekonstruierte Pfahlbau-Dorf entspricht allerdings der zweckmäßigen Wohnform während der Jungstein- beziehungsweise der Bronzezeit. Eine Führung durch die einzelnen Hütten erweist sich als sehr interessant. Gleiches gilt für die Barockkirche des Klosters Birnau, die sich auf einem Hang am Überlinger See befindet, umgeben von lauter Weinreben. Nicht nur die schöne Lage zeichnet diese sehenswerte Klosterkirche aus, sondern auch seine bezaubernden Fresken und imposanten Verzierungen im Kircheninnenraum.