Natur und Landschaft
Berlin und Brandenburg liegen relativ flach und sind landschaftlich geprägt durch die vor etwa 10.000 Jahren endende Saale-Eiszeit. Saftiges Grün und viele Seen prägen das Landschaftsbild. Nördlich von Berlin wartet die Mecklenburger Seenplatte und die Müritz auf erholungssuchende Gäste. Berühmt ist auch der Müggelsee, östlich von Berlin. Sein Name stammt von dem vorslawischen Wort "Mighla", übersetzt bedeutet es Wolke oder Nebel. Und so liegt der riesige See, durch den die Spree fließt, romantisch und mystisch zugleich, oft unter einer geheimnisvollen Nebel-Wolke. Ausflugsziel ist der Müggelsee für Wassersportfreunde, Ruhe suchende, Familien und Angler. Etwas unterhalb von Berlin erstreckt sich die ebenso wald- und seereiche Landschaft um Caputh. Berlin und das umgebende Brandenburg gehören zu den wasserreichsten Gebieten Europas. Eine Landschaft der besonderen Art und europaweit einmalig ist der Spreewald. Die Landschaft im Süden Brandenburgs hat seinen Ursprung in einer ehemaligen Sumpflandschaft. Die Spree fließt bis hierher in die Region und verzweigt sich in unzählige kleine Flussläufe. Dadurch ist im Laufe der Jahrhunderte eine Moorlandschaft entstanden, die geprägt ist von unzähligen flachen Wasserstraßen, durch die Orte und Plätze miteinander verbunden sind. Das klassische Verkehrsmittel ist deshalb das Boot. Mithilfe eines langen Paddels wird das Boot durch das Wasser gestakt, also vom Grund abgestoßen und dadurch bewegt. Unter Naturschutz steht das Biosphärenreservat, da es überregionale Bedeutung hat. Kulturhistorisch hat das Volk der Sorben, eines westslawischen Volkes, stark beeinflusst.
Klima
Das Klima in Berlin und Brandenburg wird geprägt durch das mitteleuropäische Kontinentalklima. Im Vergleich zu anderen deutschen Gebieten scheint die Sonne oft, Wind und Sturm treten seltener zutage, da das Land relativ weit vom offenen Meer entfernt ist. Die Sommer sind niederschlagsreicher als in anderen Gegenden Deutschlands.
